ALLGEMEINES

 

RESERVIERUNG

 

Die Reservierung des Entbindungstermins und des o.g. Rufbereitschaftszeitraums gilt erst mit der Unterschrift des Auftraggebers unter der beim persönlichen Vorgespräche ausgehändigten  Vereinbarung sowie der geleisteten Reservierungsgebühr als verbindlich.

 

Geht die Reservierungsgebühr nicht spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsunterzeichnung ein, ist die Fotografin nicht zur Durchführung des Auftrages verpflichtet.

 

Mit der vollständigen Bezahlung des Gesamtbetrages geht das vereinbarte Nutzungsrecht an die Eltern (Auftraggeber) über. Das Urheberrecht verbleibt beim Auftragnehmer.

 

 

 

STORNIERUNG
Beim Wunsch diesen Vertrag zu stornieren, lassen Sie dies die Fotografin bitte mindestens 30 Tage vor dem Start der Rufbereitschaft wissen. Die Reservierungsgebühr ist nicht erstattungsfähig, alle weiteren bis dahin geleisteten Zahlungen werden dem Auftraggeber zurückerstattet.

 

Tritt der Auftraggeber mit Einverständnis der Fotografin weniger als 30 Tage vor dem Start der Rufbereitschaft vom Vertrag zurück, so sind 30% des im Auftrag vereinbarten Gesamtbetrages als Ausfallhonorar an die Fotografin zu zahlen.

 

Bei einer Stornierung weniger als 14 Tage vor dem errechneten Termin und ab Beginn der Rufbereitschaft, wird ein Ausfallhonorar von 60% des vereinbarten Gesamtbetrages in Rechnung gestellt.

 

Diese vertragliche Individualabrede geht den gesetzlichen Vorschriften vor. Für Regelungslücken kommen die gesetzlichen Vorschriften zur Anwendung

 

 

 

 

 

HÖHERE GEWALT

 

Der Zeitpunkt einer Spontangeburt ist nicht planbar.
Ist es der Fotografin aufgrund von höherer Gewalt (z.B. Unfall, Unwetter, Fahrzeugschaden, kurzfristige Krankheit o.ä.) nicht möglich, den Auftrag auszuführen oder aber alle Bilder innerhalb von
10 Wochen zu liefern, verzichtet der Auftraggeber auf Schadensersatzforderungen bzw. die Abtretung etwaiger Mehrkosten an den Auftragnehmer.

 

Bei Nichtausführung des Auftrages aufgrund von höherer Gewalt können bereits geleistete Zahlungen für ein Fotoshooting zu einem späteren Zeitpunkt angerechnet. Bei absehbarem Ausfall bemüht sich die Fotografin außerdem dringend, einen Ersatzfotografen zu stellen.

 


SONSTIGE UNVERSCHULDETE UMSTÄNDE

 

Sonstige unverschuldete Umstände beinhalten beispielsweise, aber nicht ausschließlich: Keine Benachrichtigung der Fotografin bei Einsetzen der Wehen, Blasensprung oder einer Änderung des Kaiserschnitttermins, eine nicht rechtzeitige Benachrichtigung der Fotografin, unverschuldetes technisches Versagen, eine dramatische Änderung des Geburtsplans, eine außergewöhnlich schnelle Geburt, einen Notkaiserschnitt.

 

Kann die Fotografin diesen Vertrag aufgrund sonstiger unverschuldeter Umstände nicht erfüllen, werden dem Auftraggeber 50% des vereinbarten Gesamtbetrages für ein Newbornshooting oder ein Familienshooting gutgeschrieben.
Ist die Fotografin vor Ort und darf z.B. während eines Kaiserschnittes im OP keine Fotoaufnahmen anfertigen, gilt der Auftrag als erfüllt.
(Keine Sorge, auch vor und nach der OP können wunderbare Bilder entstehen. )

 

Im unwahrscheinlichen Fall dass die Fotografin zeitgleich zu zwei Geburten gerufen wird, entscheidet das frühere Buchungsdatum über die Priorität. Überschneiden sich zwei Geburten, wird die Fotografin alles in ihrer Macht stehende veranlassen um es zu beiden Geburten zu schaffen oder eine Kollegin als Ersatz zu organisieren.

 

 

NEWBORN- SESSION
Der Auftraggeber stimmt mit seiner Unterschrift der Inanspruchnahme eines Newborn- Shootings in allen Fällen zu, in denen die fotografische Geburtsbegleitung durch unverschuldete Umstände oder höhere Gewalt nicht ausgeführt werden kann.
Diese beinhalten beispielsweise, aber nicht ausschließlich: Eine Geburt vor Beginn des vereinbarten Rufbereitschaftszeitraums, zu der die Fotografin ggf. nicht spontan vor Ort sein kann, die Fotografin hat aufgrund von höherer Gewalt eine deutlich längere Anfahrtszeit als geplant (z.B. wegen Stau, Unwetter, Verspätung des ÖPNV) weshalb sie gar nicht oder erst mehr als
3 Stunden nachdem das Kind geboren wurde vor Ort sein kann. Bereits geleistete Zahlungen werden verrechnet.

 

 

 

BENACHRICHTIGUNG
Spätestens ab Beginn der Rufbereitschaft sollte die Fotografin immer möglichst zeitnah über den Stand der Dinge nach Arztterminen, Veränderungen in der Schwangerschaft oder des Geburtsplans informiert werden. Sobald regelmäßige Wehen einsetzen und/ oder Fruchtwasser abgeht ist die Fotografin umgehend telefonisch zu benachrichtigen. Vor allem in den Nacht- und Morgenstunden wird der Auftraggeber gebeten es so lange wie nötig klingeln zu lassen. Die Benachrichtigung gilt dann als ausgeführt, wenn der Anruf von der Fotografin persönlich beantwortet wurde.

 

Wurde bei der Benachrichtigung mit dem Auftraggeber vereinbart, dass die Fotografin beispielsweise die erste Untersuchung abwartet, ist sie unbedingt immer zeitnah über Ergebnisse zu informieren.

 

Dem Auftraggeber ist bekannt, dass die Fotografin von der Benachrichtigung bis zur Abfahrt bis zu ___ Stunden / ___ Minuten benötigen kann.

 

 

 

 

 

 

KRANKENHAUS

 

Die Fotografin unterliegt den Vorschriften des Krankenhauses / Geburtshauses und Anweisungen der Hebamme / der behandelnden Ärzte. Der Auftraggeber trägt die

 

 

Verantwortung im Vorfeld sicherzustellen, dass die fotografische Begleitung der Geburt im gewählten Krankenhaus / am gewählten Geburtsort geduldet wird.
Bitte klären Sie dies zur Sicherheit auch bei einer geplanten Hausgeburt sowie für den Fall eines Kaiserschnittes.

 


GESTALTUNG

 

Der Auftraggeber wird darauf hingewiesen, dass Fotos und Fotoarbeiten stets dem künstlerischen Gestaltungsspielraum der ausübenden Fotografin unterliegen. Reklamationen hinsichtlich des vom Auftragnehmer ausgeübten künstlerischen Gestaltungsspielraums sind daher ausgeschlossen.

 

 

 

COPYRIGHT
Der Auftraggeber erhält die privaten Nutzungsrechte an den entstandenen Bildern. Das bedeutet, die Fotos dürfen von den Eltern, Familie und Freunden für private Zwecke unendlich oft gedruckt und vervielfältigt werden sowie auf Privatprofilen von sozialen Medien gezeigt werden. Eine Version mit dezentem Wasserzeichen für die Online-Nutzung stellt die Fotografin dem Auftraggeber zur Verfügung. Für kommerzielle Zwecke dürfen die Fotos ohne schriftliche Einverständniserklärung der Fotografin vom Auftraggeber weder selbst genutzt noch an Dritte weitergegeben werden.

 

Der Auftraggeber räumt der Fotografin das Recht ein, einige der entstandenen Fotos für ihr Portfolio zu Referenzzwecken (eigene Website, Referenzmappe etc.) zu nutzen.

 

 

 

O NEIN O WIRD SPÄTER ENTSCHIEDEN O JA

 

 

 

Selbstverständlich werden Wünsche der Auftraggeber, bestimmte Bilder zu nutzen oder nicht zu nutzen immer berücksichtigt.

 

 

SALVATORISCHE KLAUSEL

 

Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt davon die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen unberührt.